Typ VEG Kalorimetrische Strömungswächter Getrennte Ausführung mit separatem Schalttransmitter 0,1...1707 l/min (Wasser) 0,4...3414l/min (Öl) / DN 15...150
Keine bewegten Teile im Durchfluss/ Schaltpunkt bei extrem geringem Durchfluss möglich Hohe Druckbelastbarkeit Einsetzbar in unterschiedlichen Nennweiten
Kalorimetrischer Strömungswächter – Getrennte Ausführung mit externem Schalttransmitter
Typ VEG
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Verschleißfreie Durchflussüberwachung: Keine beweglichen Bauteile im Medium
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Hohe Empfindlichkeit: Schaltpunkt bereits bei sehr geringen Durchflussmengen einstellbar
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Robuste Konstruktion: Hohe Druckbeständigkeit für industrielle Anwendungen
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Flexible Integration: Geeignet für Rohrleitungen mit verschiedenen Nennweiten
Beschreibung
Der kalorimetrische Strömungswächter Typ VEG dient zur zuverlässigen Überwachung von Volumenströmen in Flüssigkeiten. Durch seine robuste Bauweise und das präzise Messverfahren eignet sich der Sensor besonders für Anwendungen in Industrieanlagen, Kühlkreisläufen und technischen Prozesssystemen.
Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise:
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Trockenlaufschutz für Pumpensysteme
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Überwachung von Schmierkreisläufen
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Kontrolle von Kühl- und Heizsystemen
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Leckageüberwachung in Rohrleitungen
Der Strömungssensor wird direkt in die Prozessleitung eingeschraubt und kann dadurch unkompliziert in bestehende Anlagen integriert werden. Unterschiedliche Sondenlängen ermöglichen den Einsatz in Rohrleitungen mit verschiedenen Nennweiten und Wandstärken.
Im Gegensatz zur kompakten Ausführung befindet sich beim Typ VEG die Auswerteelektronik in einem separaten Schalttransmitter, der räumlich vom Sensor getrennt installiert wird. Dadurch eignet sich diese Variante besonders für Anwendungen mit erhöhten Temperaturen, schwer zugänglichen Messstellen oder speziellen Installationsanforderungen.
Messprinzip
Der Sensor arbeitet nach dem kalorimetrischen Messverfahren, bei dem eine Temperaturdifferenz zur Bestimmung der Strömungsgeschwindigkeit genutzt wird. In der Messsonde befinden sich zwei Temperatursensoren mit optimalem thermischem Kontakt zum Medium.
Ein Sensor wird konstant beheizt, während der zweite Sensor die aktuelle Temperatur des Mediums misst. Bei ruhendem Medium stellt sich eine stabile Temperaturdifferenz zwischen beiden Sensoren ein.
Sobald Flüssigkeit durch die Leitung strömt, wird der beheizte Sensor durch das Medium abgekühlt. Die daraus resultierende Änderung der Temperaturdifferenz ist abhängig von der Strömungsgeschwindigkeit und dient als Grundlage zur Überwachung des eingestellten Mindestdurchflusses.
Signalverarbeitung
Die erfassten Messwerte werden an den externen Schalttransmitter übertragen und dort ausgewertet. Wird der eingestellte Durchfluss-Grenzwert unterschritten, erzeugt das System ein entsprechendes Ausgangssignal zur Weiterverarbeitung in Steuerungs- oder Überwachungssystemen.
Dank der verschleißfreien Messmethode ohne bewegliche Komponenten zeichnet sich der Strömungswächter durch eine hohe Betriebssicherheit, minimale Wartung und eine lange Lebensdauer aus.
Technischen Daten




