Daxtro – Hero-Dropdown-Menü

Häufige Fragen und Antworten

Kalkschutzgeräte und Entkalkungsanlagen ohne Salz

Kalkschutzgeräte bieten eine Alternative zu klassischen Wasserenthärtungsanlagen mit Salz. Sie sollen Kalkablagerungen reduzieren, ohne Calcium und Magnesium aus dem Trinkwasser zu entfernen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten zu Funktionsweise, Installation, Kosten und Vorteilen.

Das Kalkschutzgerät überträgt elektrische Impulse beziehungsweise spezielle Frequenzsignale auf die Wasserleitung. Dadurch soll das Kristallisationsverhalten des Kalks beeinflusst werden. Die Kalkpartikel können sich weniger fest an Rohrleitungen, Armaturen und wasserführenden Geräten ablagern und lassen sich leichter entfernen.

Kalkschutzgeräte sind als langfristige Lösung für den Schutz von Wasserleitungen und Haushaltsgeräten konzipiert. Da kein Salz nachgefüllt und kein Filtermaterial regelmässig ersetzt werden muss, kann das System über viele Jahre eingesetzt werden.

Nach der Installation arbeiten die Geräte ohne regelmässigen Salzwechsel und ohne Austausch von Verbrauchsmaterialien. Dadurch entfallen typische Wartungsarbeiten einer klassischen Wasserenthärtungsanlage.

Normalerweise entstehen keine laufenden Kosten für Regeneriersalz oder jährlich zu ersetzende Filter. Auch regelmässige Regenerationszyklen sind nicht erforderlich. Neben dem geringen Stromverbrauch fallen daher in der Regel keine planmässigen Folgekosten an.

Die Abmessungen unterscheiden sich je nach Modell und Anwendungsbereich. Kompakte Geräte für Wohnungen und Einfamilienhäuser besitzen beispielsweise eine Steuereinheit von etwa 8,4 × 5,4 × 2,3 cm. Leistungsstärkere Ausführungen für grössere Gebäude sind ungefähr 16,8 × 10,3 × 3 cm gross. Zusätzlich werden zwei Ferrite beziehungsweise Signalüberträger an der Rohrleitung angebracht. Die Eignung hängt unter anderem vom Rohrdurchmesser und vom gewählten Modell ab.

Ein Kalkschutzgerät ohne Salz benötigt weder Regeneriersalz noch chemische Zusätze. Die natürlichen Mineralien bleiben im Wasser erhalten, während sich Kalk weniger hart an Oberflächen festsetzen soll. Weitere Vorteile sind der geringe Platzbedarf, der wartungsarme Betrieb und das Vermeiden von Abwasser durch Regenerationsvorgänge.

Nein. Die gemessene Wasserhärte wird normalerweise nicht reduziert, weil Calcium und Magnesium weiterhin im Wasser enthalten bleiben. Das Gerät soll stattdessen beeinflussen, wie sich diese Mineralien beim Erwärmen oder Verdunsten ablagern.

Die Geräte werden von aussen an der Wasserleitung montiert und benötigen keinen direkten Kontakt mit dem Wasser. Je nach Modell können sie an Metall-, Kunststoff- und Verbundrohren eingesetzt werden. Für die richtige Gerätewahl sind Rohrmaterial, Rohrdurchmesser und Gebäudestruktur zu beachten.

Nein. Bei dieser Installationsart sind keine Eingriffe in die Rohrleitung erforderlich. Die Signalüberträger werden von aussen an der bestehenden Wasserleitung angebracht. Dadurch ist die Montage meist schneller und weniger aufwendig als der Einbau einer klassischen Enthärtungsanlage.

Ja. Unsere Kalkschutzgeräte können ohne Auftrennen der Rohrleitung montiert werden. Für eine optimale Positionierung und die Auswahl des passenden Geräts ist eine Beratung durch eine Fachperson empfehlenswert. Das gilt besonders bei grösseren Gebäuden, komplexen Leitungssystemen oder mehreren Wasserkreisläufen.

Die Installation dauert in der Regel etwa 15 bis 30 Minuten. Die Steuereinheit wird in der Nähe der Wasserleitung positioniert. Anschliessend werden die mitgelieferten Ferritkerne als Ring oder Paar am Rohr angebracht.

Das Gerät wird mit zwei Jahren Herstellergarantie geliefert.

Als Kalk werden im Alltag hauptsächlich Calcium- und Magnesiumverbindungen bezeichnet, die natürlicherweise im Trinkwasser vorkommen. Die Mineralien stammen aus Gesteins- und Bodenschichten, durch die das Wasser fliesst. Sie bestimmen einen wesentlichen Teil der Wasserhärte.

Kalkhaltiges Trinkwasser ist grundsätzlich kein Gesundheitsproblem. Calcium und Magnesium sind natürliche Mineralstoffe und Bestandteile des Trinkwassers. Kalk kann jedoch technische und optische Probleme verursachen, beispielsweise Ablagerungen an Armaturen, Heizstäben und Haushaltsgeräten.

Anfrage

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.