Typ VES Kalorimetrische Strömungswächter Kompakte Ausführung mit integriertem Schalttransmitter 0,1...1707 l/min DN 15...150

Keine bewegten Teile im Durchfluss / Schaltpunkt bei extrem geringem Durchfluss möglich / Hohe Druckbelastbarkeit / Einsetzbar in unterschiedlichen Nennweiten

Kalorimetrischer Strömungswächter – Kompakte Ausführung mit integriertem Schalttransmitter

Typ VES

  • Verschleißfreie Messung: Keine beweglichen Teile im Durchflussbereich

  • Empfindliche Strömungserkennung: Schaltpunkt bereits bei sehr geringen Durchflussmengen einstellbar

  • Hohe Druckbeständigkeit: Geeignet für anspruchsvolle industrielle Anwendungen

  • Flexible Einsatzmöglichkeiten: Verwendbar in Rohrleitungen mit unterschiedlichen Nennweiten

Beschreibung

Die kalorimetrischen Strömungswächter der Baureihe VE von SIKA dienen zur zuverlässigen Überwachung von Volumenströmen in Flüssigkeiten. Sie werden in zahlreichen industriellen Anwendungen eingesetzt, bei denen eine sichere Kontrolle des Durchflusses erforderlich ist.

Typische Einsatzbereiche sind unter anderem:

  • Trockenlaufschutz von Pumpen

  • Überwachung von Schmierkreisläufen

  • Kontrolle von Kühl- und Heizsystemen

  • Erkennung von Leckagen in Leitungssystemen

Der Strömungswächter wird über ein Anschlussgewinde direkt in die Rohrleitung eingeschraubt und lässt sich dadurch einfach in bestehende Anlagen integrieren. Die Messsonde ist in zwei unterschiedlichen Längen erhältlich, wodurch sich der Sensor für Rohrleitungen mit verschiedenen Nennweiten und Wandstärken eignet.

Bei der kompakten Variante VES sind der Strömungssensor und die zugehörige Auswerteelektronik in einem gemeinsamen Gehäuse integriert. Dadurch kann die Überwachung des Durchflusses unmittelbar an der Messstelle erfolgen.

Messprinzip

Der Strömungswächter arbeitet nach dem kalorimetrischen Messverfahren, bei dem eine Temperaturdifferenz ausgewertet wird. In der zylindrischen Messsonde befinden sich zwei Temperatursensoren mit optimalem thermischem Kontakt zum Medium, während sie gleichzeitig voneinander wärmeisoliert sind.

Einer der Sensoren wird mit konstanter Leistung beheizt, während der zweite Sensor die aktuelle Temperatur des Mediums erfasst. Befindet sich das Medium in Ruhe, stellt sich zwischen beiden Sensoren eine konstante Temperaturdifferenz ein.

Sobald ein Durchfluss entsteht, wird der beheizte Sensor durch das strömende Medium gekühlt. Die daraus resultierende Veränderung der Temperaturdifferenz ist abhängig von der Strömungsgeschwindigkeit und dient als Grundlage zur Überwachung des eingestellten Mindestdurchflusses.

Signalverarbeitung und Einstellung

Das ermittelte Messsignal wird in der integrierten Elektronik ausgewertet und an einen Komparator weitergeleitet. Dieser steuert anschließend ein Transistor-Ausgangssignal, das zur Weiterverarbeitung in Steuerungs- oder Überwachungssystemen genutzt werden kann.

Der gewünschte Durchfluss-Grenzwert lässt sich über ein Potentiometer einstellen. Wird der eingestellte Mindestdurchfluss unterschritten, aktiviert der Sensor das Ausgangssignal.

Eine 6-stellige LED-Anzeige zeigt zusätzlich an, wie nah sich der aktuelle Durchfluss am eingestellten Schaltpunkt befindet und erleichtert dadurch die Einstellung sowie die Überwachung im Betrieb.

Technischen Daten

 

 

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